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Digitale Serviceprozesse im IT-Systemhaus: Mehr Effizienz, weniger Medienbrüche

Was früher oft mit einem Zettel begann, läuft heute in modernen IT-Systemhäusern digital, transparent und durchgängig ab. Aufgaben werden nicht mehr weitergereicht, sondern strukturiert zugewiesen und nachvollziehbar dokumentiert.

Gerade im Kontext des heutigen World Earth Day zeigt sich, dass effiziente Prozesse nicht nur Zeit sparen, sondern auch Ressourcen schonen. Nachhaltigkeit entsteht dabei weniger durch Einzelmaßnahmen, sondern durch die konsequente Verbesserung alltäglicher Abläufe.


Was sind digitale Serviceprozesse?

Digitale Serviceprozesse sind durchgängige, softwaregestützte Abläufe, bei denen Aufgaben, Informationen und Kommunikation zentral und in Echtzeit verarbeitet werden. Alle Beteiligten greifen auf denselben aktuellen Stand zu, wodurch Missverständnisse und doppelte Arbeit reduziert werden.

Im Gegensatz zu papierbasierten Abläufen entstehen keine Medienbrüche. Informationen müssen nicht mehrfach erfasst oder übertragen werden, sondern stehen entlang des gesamten Prozesses konsistent zur Verfügung.


Warum papierbasierte Serviceprozesse an ihre Grenzen stoßen

Analoge Abläufe wirken auf den ersten Blick einfach, führen im Alltag jedoch häufig zu strukturellen Nachteilen. Informationen gehen verloren, müssen erneut erfasst werden oder sind nicht für alle Beteiligten sichtbar.

Typische Folgen sind:

  • doppelte Datenerfassung
  • fehlende Transparenz
  • unnötige Rückfragen
  • Medienbrüche
  • verzögerte Abrechnung

Gerade im Serviceumfeld entstehen dadurch vermeidbare Reibungsverluste, die sich über viele kleine Schritte hinweg summieren und den gesamten Prozess verlangsamen.


Wie digitale Serviceprozesse den Arbeitsalltag verändern

Mit DIGAS werden Aufgaben, Tickets und Serviceeinsätze zentral im System erfasst und durchgängig verarbeitet. Dadurch entsteht ein einheitlicher Überblick über alle laufenden Vorgänge – unabhängig davon, wer gerade daran arbeitet oder wo sich die Beteiligten befinden.

Alle relevanten Informationen sind jederzeit verfügbar:

  • aktueller Status
  • klare Zuständigkeiten
  • definierte Deadlines
  • vollständige Dokumentation

Die DIGAS Mobile Apps ermöglichen zusätzlich den Zugriff auf Aufgaben und Serviceanfragen unterwegs. Informationen werden direkt dort erfasst, wo sie entstehen, und stehen ohne Verzögerung im gesamten System zur Verfügung.


Der entscheidende Hebel: Prozesse statt Einzelschritte digitalisieren

Der größte Effizienzgewinn entsteht nicht durch die Digitalisierung einzelner Aufgaben, sondern durch die durchgängige Vernetzung von Prozessen. Erst wenn Informationen ohne Medienbrüche von einem Schritt zum nächsten weitergegeben werden, entfalten digitale Systeme ihren eigentlichen Nutzen im Arbeitsalltag.

DIGAS bildet Abläufe vom Serviceeinsatz bis zur Technikerabrechnung in einem zentralen Workflow ab. Die Workflow-Engine sorgt dafür, dass wiederkehrende Abläufe automatisiert und konsistent ausgeführt werden. Dadurch reduziert sich manuelle Nacharbeit und Prozesse werden verlässlicher steuerbar.


Beispiel: Serviceeinsatz analog vs. digital

Ein Blick auf den klassischen Serviceeinsatz verdeutlicht den Unterschied besonders gut.

Analog:

  • Auftrag notieren
  • ausdrucken
  • weitergeben
  • Rückmeldung auf Papier
  • manuelle Übertragung ins System

Digital mit DIGAS:

  • Auftrag direkt im System erfassen
  • gezielte Zuweisung an den Techniker
  • mobile Bearbeitung vor Ort
  • Echtzeit-Dokumentation
  • direkte Weiterverarbeitung und Abrechnung

Der Unterschied liegt nicht nur in der Geschwindigkeit, sondern vor allem in der Konsistenz des gesamten Ablaufs. Bereits kleine Zeitgewinne – beispielsweise 15 Minuten pro Tag – können sich im Servicegeschäft spürbar auf Effizienz und Abrechenbarkeit auswirken.